Susannah – Auch Geister können küssen von Meg Cabot
Rezension zum ersten Band der Susannah-Reihe, veröffentlicht am 29.01.2010.
Susannah ist nicht wie andere Mädchen: Sie trägt lieber zerrissene Jeans statt rosa Klamotten – und sie kann Geister sehen, was sie selbst keineswegs als besondere Gabe empfindet. Mit ihrem Umzug von New York nach Nordkalifornien hofft sie, dieser Fähigkeit endlich zu entkommen.
Doch der Spuk findet kein Ende: Im neuen Zuhause begegnet ihr der Geist Jesse, der ihr fortan nicht von der Seite weicht. Zwischen ihrem früheren Leben in New York und der ungewohnten Ruhe im neuen Umfeld sucht Susannah einen Umgang mit dieser seltsamen Gegenwart.
Der Auftakt der Reihe von Meg Cabot verbindet Alltag, Umzug und übernatürliche Begegnung zu einer Geschichte, die auf dem Blog festgehalten wurde.
Susannah, auch Geister können küssen von Meg Cabot: Ein Blick auf den ersten Band der Reihe, erschienen am 29.01.2010, von ri. Die Protagonistin trägt zerrissene Jeans statt rosa Klamotten und kann Geister sehen, ohne diese Fähigkeit als Gabe zu betrachten. Der Umzug von New York ins Nordkalifornische soll Schluss mit der Spukerei bringen, doch im neuen Zuhause taucht der Geist Jesse auf, der ihr nicht mehr von der Seite weicht. Zwischen großbürgerlichem Familienleben und übernatürlicher Bedrohung entsteht ein Roman über die Frage, wie viel Normalität man sich selbst noch erlauben darf.
Was ri an dieser Rezension besonders gelingt, ist die ruhige, fast trockene Erzählweise, die dem unaufgeregten Alltag im Ruhrgebiet nachempfunden ist: Alltagsthemen, kleine Beobachtungen, Nebensächlichkeiten, die in einem Life-Blog fast beiläufig wirken. Genau dieser Ton passt zum Buch, in dem sich das Übernatürliche in scheinbar gewöhnliche Szenen drängt. Die Begegnung mit dem Geist wirkt weniger bedrohlich als befremdend, und gerade darin liegt die Stärke des Romans. Wer nach Büchern sucht, die neben Krankheitsgeschichten auch einfach Spaß am Erzählen versprechen, findet hier einen stimmigen Start in eine Reihe.
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