ri im net
Ruhige Nahaufnahme eines aufgeschlagenen Buches mit warmen beigen und olivgrünen Tönen, ruhige Leseatmosphäre

ri im net – Bücher, Lesen und das tägliche Leben

Persönlicher Blog von ri über Rezensionen, Leseprojekte, Lesejahre und Alltag im Pott.

Hier sammelt ri alles, was zwischen Buchdeckeln und Alltag passiert: Rezensionen zu Romanen von Meg Cabot, Lili Wilkinson, Jan-Philipp Sendker und Saci Lloyd, eine nach Jahren sortierte Bibliothek der gelesenen Bücher sowie Beiträge aus der Kategorie Friday – ein chaotisches Leben im Pott.

Ri im Net ist ein persönlicher Blog, in dem das Leben im Ruhrgebiet zwischen Buchdeckeln und Alltag stattfindet. Hier wird nicht nur über gelesene Bücher geschrieben, sondern auch darüber, was nebenbei passiert: Symptome, Termine, Gartenarbeit und die Frage, ob das Ganze eigentlich noch als Hobby durchgeht. Der Ton ist direkt, ruhig und ein bisschen selbstironisch, ohne sich wichtig zu machen. Wer mag, stöbert durch Rezensionen, Leseprojekte und eine nach Jahren sortierte Bibliothek und findet zwischen den Zeilen immer wieder kleine Beobachtungen aus dem echten Leben.

Die Rezensionen richten sich auf Romane, in denen Figuren ihre eigenen Wege gehen und das Leben nicht nach Plan verläuft. Namen wie Meg Cabot, Lili Wilkinson, Jan-Philipp Sendker und Saci Lloyd tauchen dabei auf, doch im Mittelpunkt steht nicht der Inhalt allein, sondern das eigene Erlebnis beim Lesen. Es geht um die Frage, ob ein Buch nach der letzten Seite noch wirkt oder sofort verschwindet. Deshalb wird ehrlich erzählt, was hängen blieb, was langweilig war und wo die eigene Stimmung mitgespielt hat.

Die Bibliothek ist das Herzstück des Auftritts: Gelesenes und Gebörtes, übersichtlich nach Lesejahr geordnet, von den frühen 2000ern bis in die Gegenwart. Dazu kommt eine eigene Sektion für englischsprachige Literatur, die unter dem Begriff English reloaded läuft und zeigt, wie sich der Geschmack über die Jahre verschoben hat. So entsteht ein lebendiges Archiv, das dokumentiert, was gerade gelesen wurde, ohne in eine reine Zahlenstatistik zu kippen. Man kann darin stöbern, vergleichen und merken, dass sich Interessen mit der Zeit verändern.

Die Rubrik Friday bildet den Alltagskern ab: ein chaotisches Leben im Pott, festgehalten in kleinen, halbfertigen Gedanken. Dazu gehören Beobachtungen aus dem Haushalt, aus dem Garten, von der Schal-Ecke, von Nadeln und Garn, von Farben und selbst gebastelten Projekten. Zwischen den Monatsnamen und Jahreszeiten wechselnde Beiträge vermischen sich mit Nebensächlichkeiten, die genau deshalb interessant sind. Es ist ein Blog, der nicht so tut, als gäbe es nur große Themen.

Ein weiterer Strang sind die gesundheitlichen Notizen. Berichtet wird von einer Autoimmunerkrankung, von Hashimoto und Thyreoiditis, von Unterfunktion, von Kopfschmerzen, Bluthochdruck und trockener Haut. Auch die Suche nach einem verständlichen Arzt, nach Psychiater und Uniklinik kommt nicht zu kurz. Themen wie Hypochondrie und die Frage nach der richtigen Dosierung von Jodtabletten zeigen, wie ehrlich hier mit Unsicherheit umgegangen wird, ohne Ratschläge zu vergeben oder andere zu belehren.

Zwischen all dem findet sich ein zweites, ruhigeres Hobby: die Arbeit mit Garn und Nadeln, das Stricken und das Färben von Wolle. Berichtet wird von Kappeln und Sets, von Fingernägeln, die den Tinktur nicht überstehen, und von der Frage, wann ein Nadelklappern noch Lust macht und wann es zur Pflicht wird. Solche Beiträge wirken wie kleine Atempausen im Blog, in denen es um Muster, Farbe und Geduld geht, soweit Geduld bei einem chaotischen Leben im Pott überhaupt aufkommt.

Auch das Reisen spielt eine Rolle, zumal ein Blick auf die weite Welt meistens über Bildmaterial und ein gewisses Fernweh entsteht. Ein Farbspiel mit hundert Farben wird erwähnt, ein farblich abgestimmtes Projekt, das zeigen soll, wie viel Nuance in einem einzigen Regal entstehen kann. Solche Nebensächlichigkeiten sind kein Beiwerk, sondern der Kern desBlogs: mit offenen Augen kleine Dinge zu bemerken und sie in Worte zu fassen, die sonst im Alltag untergehen würden.

Der Garten ist ein weiterer Treffpunkt. Hier wird beobachtet, was wächst, was vertrocknet, was sich hartnäckig hält und was am Ende doch aufgegeben werden muss. Zwischen Aussaat und Ernte liegen dieselben Wochen wie im Lesejahr, nur mit einem anderen Rhythmus, und das verbindet beide Welten: den Garten und das Regal, das Warten und die Geduld, das Scheitern und der Versuch, es noch einmal zu machen.

Ein persönlicher Blog lebt von der Stimme, und die ist hier auffällig unaufgeregt. Satire und Selbstironie wechseln sich ab mit ehrlichen, manchmal unbeholfenen Sätzen, in denen auch die Eltern, die Autoimmunerkrankung und die Stimmung im Januar vorkommen. Es wird nicht beschönigt und nicht dramatisiert, sondern so erzählt, wie es war: ein Leben, in dem sich Lesejahre, Monate und Symptome vermischen und am Ende doch zählt, was gerade präsent ist.

Wer sich auf der Startseite umsieht, merkt schnell, dass hier Themen bewusst nebeneinander liegen. Rezensionen, Bibliothek, Friday, Garten, Handarbeit, Gesundheit und Reisen greifen ineinander, ohne in eine strenge Ordnung gezwungen zu werden. Genau das macht den Charme aus: Der Blog bildet ein Leben ab, das nicht in Schubladen passt. Man kann jederzeit einsteigen, ein Kapitel lesen und wieder gehen – und hat danach das Gefand, ein Stück aus dem Ruhrgebiet mitgenommen zu haben.

Aus der Bibliothek

Gelesenes und Gelesenes/Gebörtes, sortiert nach Lesejahr – von 2009 bis 2013, inklusive der Sektion „English reloaded“.

Nach Lesejahr sortiert

gelesenes 2009 · gelesenes/gehörtes 2010 · 2011 · 2012 · 2013

Die Bibliothek listet jeden Titel nach dem Jahr, in dem ri ihn gelesen hat. Hörbücher sind dabei separat gekennzeichnet, sodass sich Lesen und Hören voneinander abgrenzen lassen.

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Rezensionen

Zentrale Übersicht aller Rezensionen

Der Rezensionsindex bündelt sämtliche Buchbesprechungen an einem Ort – von „Scatterheart“ bis „Das Herzenhören“.

Zum Rezensionsindex

„Ich werde Sie oder Ihresgleichen niemals heiraten. Ich bin die Tochter eines Gentlemans und werde einen Gentleman heiraten.“

Aus der Rezension zu „Scatterheart“ von Lili Wilkinson, 29.03.2010

Welttag des Buches

Blogger schenken Lesefreude – am 23.04.2013 eine Verlosung unter den Kommentierenden.

Buchcover-Grafik in gedämpften Grün- und Beigetönen, schlicht und ruhig gestaltet

ri im net war dabei: Dagmar und Christina riefen die Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ ins Leben, 1008 Blogger und Verlage nahmen teil.

Stimmen aus den Rezensionen

Was ri über die gelesenen Bücher geschrieben hat.

Susannah trägt lieber zerrissene Jeans statt rosa Klamotten – und sie kann Geister sehen, was sie nicht als besonders tolle Gabe empfindet.

Rezension zu „Susannah – Auch Geister können küssen“ von Meg Cabot, 29.01.2010

Die junge Anwältin Julia Win hat sich noch nie so fremd gefühlt wie in Kalaw, einem Dorf in den Bergen Birmas.

Rezension zu „Das Herzenhören“ von Jan-Philipp Sendker, 17.09.2009

London, 2015: Die britische Regierung erlässt ein Gesetz, um den CO2-Verbrauch zu reduzieren. Jeder Bürger muss mit seiner CO2-Card für den gewohnten Luxus bezahlen.

Rezension zu „Euer schönes Leben kotzt mich an“ von Saci Lloyd, 20.03.2010

Als Hanna Cheshire den Heiratsantrag ihres Hauslehrers Thomas Behr ablehnt, ahnt sie nicht, dass sie damit ihr Schicksal für immer besiegelt. Die Handlung spielt in London, 1814.

Rezension zu „Scatterheart“ von Lili Wilkinson, 29.03.2010

Friday – ein chaotisches Leben im Pott

Persönliche Themen, Alltagsmomente und Hobbys: Stricken, Reisen, Arbeitsalltag und die Serien „Friday, i’m in LOVE“.